Abfahrtsorte und -zeiten für die Fahrgemeinschaften im Kremstal werden am Wochenende bekannt gegeben!!

„Der offensichtliche Hass auf die jüdische Bevölkerung in Österreich wurde selten so klar ausgesprochen wie bei den jüngsten Aussagen des FP-Vorarlberg-Chefs Dieter Egger. Die Menschenhetze der FPÖ hat wieder einmal ein unerträgliches Ausmaß erreicht.“, zeigt sich der Vorsitzende der JG Kremstal, Mario Dujakovic, schockiert.

FP-Spitzendkandidat Manfred Haimbuchner sieht keinen Grund sich von den Aussagen seines „Kameraden“ zu distanzieren. Dieter Egger hatte an Hanno Loewy, den Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, folgende Worte als Antwort auf dessen Kritik, die FPÖ-Plakate seien rassistisch, gerichtet: „Diesen Exil-Juden aus Amerika in seinem hochsubventionierten Museum, gehe die Innenpolitik ebenso wenig etwas an wie den Intendanten der Bregenzer Festspiele, David Pountney!“ Dieser hatte die Plakate als „Schande“ bezeichnet.

Doch diese Aussagen der FPÖ können nicht als Ausrutscher deklariert werden. In jüngster Zeit kam es bereits öfter zu ähnlichen Aussagen, auch in OÖ.

Der FP-Spitzenkandidat für die Linzer Gemeinderatswahlen, Detlef Wimmer, formulierte laut OÖN: „Wenn die Zuwanderung aus dem Ausland weiterhin so stark bleibt, besteht langfristig die Gefahr, dass unser eigenes Volk ausstirbt.“ Lutz Weinzinger, FP-Nationalrat aus OÖ, erklärte öffentlich laut OÖN: „Jede blonde, blauäugige Frau – das heißt jede Frau mit deutscher Muttersprache – braucht drei Kinder, weil sonst holen uns die Türkinnen ein“ Auf der Kandidatenliste der FPÖ in Linz stehen zum Beispiel ein ehemaliger Aktivitst der deutschen Republikaner und ein Ehemaliger der VAPO an wählbarer Stelle. Hier fehlt ganz klar die Distanz von nationalsozialistischem Gedankengut.

„Der Wahlkampf der FPÖ hat wieder einmal einen Tiefpunkt erreicht, der eines Menschen, der (zumindest körperlich) im 21. Jahrhundert lebt, in keinster Weise würdig ist. Deshalb fordern wir als JG Kremstal Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider auf, sich von der FPÖ nicht nur inhaltlich zu distanzieren, sondern auch jegliche Zusammenarbeit mit derselben öffentlich auszuschließen. Das Kokettieren mit PolitikerInnen, die anscheinend das Ende des 2. Weltkrieges noch nicht überwunden haben, muss ein Ende haben!“, fordert Mario Dujakovic die Landespartei auf!

„Einen Apell an die ÖVP braucht man/frau erst gar nicht zu richten, ist es doch in deren Interesse die FPÖ aufzubauen. Eine starke FPÖ bedeutet, dass die Bevölkerung massivst gespalten ist. Wenn die ArbeitnehmerInnen selbst gespalten sind und keine homogene Einheit bilden, hat die ÖVP freies Feld, marktwirtschaftliche Interessen für die vielen Herren und wenigen Damen der Industriellenvereinigung durchzusetzen. Dass dabei die Demokratie gefährdet wird, ist anscheinend nebensächlich, solange es dem freien Markt dienlich ist.“, so Mario Dujakovic weiters.

„Die Bevölkerung würde eine solche Zusammenarbeit kaum tolerieren und eine Austrittswelle der SP-AktivistInnen wäre nicht auszuschließen! Ich könnte wohl keine Gegenargumente für GenossInnen finden, die aufgrund einer Zusammenarbeit mit der FPÖ, aus der Partei austreten wollen! Wir verlangen ein starkes Signal der SP-OÖ, um diese Partei dort wieder salonfähig zu machen, wo sie hingehört: im politischen Abseits! Wir fordern von der Landesparteispitze, eine Zusammenarbeit der FPÖ öffentlich auszuschließen. Das wäre ein starkes Signal für die Bevölkerung und unsere Demokratie!“, gibt Mario Dujakovic abschließend zu bedenken.

In ökonomisch schwierigen Zeiten ist es gerade die rechtsextreme Szene, die einen Aufwind verspürt. Sie nutzen die bereits vorhandenen Ängste um Arbeitsplätze und schüren diese noch weiter durch bewusste Falschinformation der Bevölkerung.

Dass Behauptungen wie „AusländerInnen nehmen ÖsterreicherInnen die Arbeitsplätze weg!“, „Alle AusländerInnen sind kriminell!“, oder „In Österreich gibt es eine schleichende Islamisierung!“, keine empirischen Zahlen und Fakten vorliegen ist dabei anscheinend nebensächlich.

„Vor allem die aggressive neoliberale Wirtschaftspolitik, wie sie vor allem von Parteien wie der ÖVP gelebt wird, ist es, die das Land in die Krise gestürzt hat. Steigende Arbeitslosigkeit und die große Ungerechtigkeit bei der Verteilung von Vermögen bilden den perfekten Nährboden für die aggressive Propaganda von rechtspopulistischen Parteien. Anstatt die Menschen für Verteilungsgerechtigkeit und ein solidarisches Wirtschaftssystem zu mobilisieren, wird sie durch Menschenhetze gespalten!“, so Mario Dujakovic, Vorsitzender der Jungen Generation Kremstal.

Landeshauptmann Pühringer sieht keinen Handlungsbedarf. Er bestreitet das Erstarken der rechtsextremen Szene in OÖ, doch die erst kürzlich bekannt gewordene Kandidatur der rechtsextremen Nationalen Volkspartei (NVP) bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie prekär die Lage wirklich ist. Mit Parolen wie: „Multikulti ist die systematische Zerstörung der Gesellschaft, demzufolge folgt der Volkstod.“, oder „Die Österreicher sind Deutsche.“, versucht die Partei das demokratische Gefüge unserer Gesellschaft zum Einsturz zu bringen. Die einzige Antwort darauf kann nur konsequente antifaschistische Arbeit sein.

„Die ‘schwarz-blau-orange’ Koalition hat Rechtsparteien wieder salonfähig gemacht und dadurch jahrelange Sensibilisierungsarbeit zerstört. Hakenkreuze und versteckte nationalsozialistische Botschaften wie zum Beispiel der Code ’88′ für ‘Heil Hitler’ sind gerade bei jungen Menschen wieder populär. Sie sind es, die unter der Wirtschaftskrise am meisten zu leiden und den größten Anstieg an Arbeitslosigkeit zu erleiden haben. FPÖ, BZÖ und NVP bieten ihnen vermeintlich einfache Lösungen bzw. Schuldige für ihre Lage. Jedoch ist die Antwort auf diese Krise keine Einfache. Rassismus und Menschenhatz haben noch nie Arbeitsplätze geschaffen und werden es auch nie.“, gibt Mario Dujakovic weiter zu bedenken.

Deshalb konzentriert die JG Kremstal ihre politische Arbeit nun auf antifaschistische Aufklärung. Neben vielen aktionistischen Straßen-Events organisiert sie eine Fahrt ins KZ Mauthausen am 29.08.2009, damit niemals vergessen wird, wohin dieser Faschismus unser Land einmal geführt hat. Als Abschluss der Kampagne gibt es einen Vortrag mit Podiumsdiskussion und anschließendem Film. Dazu lädt die JG Kremstal herzlich ein:

Wann?

10. September 2009
19:00 Uhr

Wo?

Sparkassensaal Neuhofen

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Als Vortragenden können wir MAS Christian Schörkhuber, Geschäftsführer der Volkshilfe – Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung begrüßen. Er wird auch gemeinsam, u.a. mit Mümtaz Karakurt, Geschäftsführer von migrare – Zentrum für MigrantInnen OÖ, das Podium für die darauffolgende Diskussion besetzen. Danach gibt es den Kurzfilm „Der Fremde im Spiegel“, der sich mit der Alltagssituation von MigrantInnen auseinandersetzt. Es ist bestimmt für jedeN etwas dabei. In diesem Sinne: Für eine solidarische Gesellschaft – Unite Against Racism!

Auf Dein Kommen freut sich das Team der JG Kremstal!

Homepage der Volkshilfe – Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung
Homepage von migrare – Zentrum für MigrantInnen OÖ
Kurz-Info zu Mümtaz Karakurt
Film-Info „Der Fremde im Spiegel“

Die rechtsextreme Szene versucht immer mehr öffentlichen Raum einzunehmen.

Das Konzentrationslager in Mauthausen wurde vor wenigen Wochen von Rechtsextremen beschmiert, die Nationale Volkspartei (NVP) hat für 18. April und 1.Mai Aufmärsche in Braunau und Linz angekündigt. So offen wie in den letzten Jahren tritt die rechtsextreme Szene seit Jahrzehnten nicht mehr auf.

Das Bündnis „Lichter gegen Rechts“ will deshalb ein starkes Zeichen gegen die vermehrten Aufmärsche der Rechtsextremen setzen.

„Lichter gegen Rechts“ ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Politische Jugendorganisationen, antifaschistische Organisationen und Netzwerke, MigrantInnenvereine und viele andere Vereine setzen sich mit dieser Initiative für Toleranz, Respekt und Vielfalt ein.

Wir alle sagen:

  • Nein zu menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Ansichten
  • Nein zu Fremdenfeindlichkeit und AusländerInnenhetze
  • Nein zu rechtsextremen Aufmärschen in Linz, Österreich und anderswo
  • 
    

    Wir alle sagen:

  • Ja zu Menschenwürde und Respekt
  • Ja zu Toleranz und Solidarität
  • Ja zu einer Kulturhauptstadt der Vielfalt
  • 
    

    Nimm’ deshalb eine Fackel mit und setzen wir gemeinsam mit tausenden Lichtern ein starkes Zeichen gegen Rechts!

    Für ein menschliches, demokratisches und friedliches Miteinander!

    http://www.lichtergegenrechts.at)

    Sammelpunkt JG Kremstal

    18:30 Uhr
    Hauptbahnhof Linz

    Kontakt:
    [Mario Dujakovic]
    phone: +43 676/962 67 67

    Der erste Mai – der wichtigste Tag für linke politische Bewegungen, wenn nicht sogar der wichtigste politische Feiertag überhaupt. Es ist wichtig, in Zeiten, in denen ein Nebel der Desillusion über unserer Gesellschaft liegt, sich wieder der alten Werte der Sozialdemokratie zu besinnen.

    Durch die Wirtschaftskrise wird die Notwendigkeit dessen noch erhöht. Gleichheit, Freiheit Gerechtigkeit und Solidarität – das sind die Pfeiler unserer Bewegung. Wir halten sie hoch und setzen durch den traditionellen Maiaufmarsch ein klares politisches Zeichen: Gegen Kapitalismus, Faschismus und Reaktion. Diese Ziele sind in dem früheren Kampfsymbol der ArbeiterInnenbewegung vereint – den drei Pfeilen.

    Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine soziale, solidarische, demokratische und angstfreie Gesellschaft!

    Wir marschieren heuer in Ansfelden mit – Beginn des Aufmarsches ist um 1o:oo Uhr mit anschließender Kundgebung mit BM Alois Stöger. Du willst beim Maiaufmarsch mit der JG Kremstal dabei sein? Hier die Abfahrtsorte und -zeiten:

    o9:oo Uhr

    Neuhofen an der Krems
    vor dem Gemeindeamt (Karte)

    Kontakt:
    [Mario Dujakovic]
    phone: +43 676/962 67 67

    o9:15 Uhr

    Nöstlbach
    Parkplatz Dr. Mörwald (Karte)

    Kontakt:
    [Doris Remplbauer]
    phone: +43 66o/525 83 49

    Bitte vorher anmelden, da wir dann die Fahrgemeinschaften besser planen können!

    Am 4. April 2009 wurde mit der Gründungskonferenz der Jungen Generation Kremstal die Grundlage für einen politischen Wandel in der Region gelegt.

    Die Regionalarbeitsgemeinschaft Kremstal vereint junge AktivistInnen aus den umliegenden Ortschaften

  • Sankt Marien
  • Kematen/Krems
  • Piberbach und
  • Neuhofen/Krems.
  • Zur Konferenz im Sparkassensaal kamen zahlreiche erfahrene OrtspolitikerInnen, sowie Ehrengast Nationalrat Hermann Krist, der eine enthusiastische Ansprache zu den aktuellen politischen Entwicklungen sowie zu den notwendigen Maßnahmen in der Zukunft hielt. Ebenfalls begrüßt werden konnten VizebürgerInnenmeisterin Gertraud Eckerstorfer, VizebürgerInnenmeister Robert Kuhn, Fraktionsobfrau Gerlinde Hatzmann, sowie Ortsparteivorsitzender Dietmar Lindbichler.

    „Ich bin sehr stolz bei der Geburtsstunde der Jungen Generation Kremstal dabei sein zu dürfen. Es ist immer wichtig, dass sich die jungen Menschen politisch engagieren und sich mit ihren Wünschen und Anliegen an uns wenden.“, kommentierte Nationalrat Hermann Krist die Gründung.

    Der neue, einstimmig gewählte Vorstand setzt sich aus VertreterInnen verschiedener Ortschaften zusammen: Mario Dujakovic (Vorsitzender – Neuhofen/Krems), Doris Remplbauer (1. stellvertretende Vorsitzende, Sankt Marien) und Claudia Neumair (2. stellvertretende Vorsitzende, Kematen/Krems).

    „Das Ziel muss sein, eine starke Vertretung für die Interessen junger Menschen aufzubauen. Mit der Gründung der Jungen Generation Kremstal wurde ein erster Schritt dafür gesetzt“, so der neue Vorsitzende Mario Dujakovic.

    „In der schwersten Wirtschaftskrise seit 1929 sind es gerade Jugendliche und junge Familien, die in ihrer Existenz bedroht sind. Im politischen Diskurs wird zwar immer von den Problemen der „Jungen“ gesprochen, aber nichts umgesetzt. Vor allem die schwarz-grüne Landesregierung ist es, die ihre soziale Kompetenz in Jugendfragen herausstreicht, jedoch nur mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von +64,1 % bei 15–25-Jährigen (vgl. AMS OÖ) glänzen kann. Die einzige Konsequenz, die man daraus ziehen kann und muss, ist sich politisch zu organisieren und diesen mehr als bedenklichen Entwicklungen entschlossen entgegenzutreten und die eigene Zukunft selbst zu gestalten als sie von anderen auf diese Art und Weise gestalten zu lassen.“, so der Vorsitzende abschließend.

    Die Junge Generation Kremstal versucht den Spagat zwischen diversen Freizeitangeboten für junge Menschen, sowie der Möglichkeit des politischen Diskurses bzw. des politischen Engagements und freut sich auf viele neue Gesichter und einen spannenden Wahlkampf in diesem Jahr.

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